Vorstellung der Stadt Szekszárd

 

Die drei Geschäfte (Restaurant, Café und Gästehaus) liegen unmittelbar benachbart im Herzen der Stadt Szekszárd, in der Altstadt, in der Fußgängerzone. So sind von uns die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt wirklich in 3-5 Minuten zu Fuß zu erreichen.

 

Statue von János Garay, Garay Platz


Garay János war ein Dichter, Schriftsteller, Journalist und Redakteur, ein korrespondierendes Mitglied der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie. Er ist am 12. Oktober 1812 geboren. Sein erstes Werk war die Heldenichtung „Der Stürmer”, das mit Unterstützung von Antal Augusz und István Bezerédj im Jahre 1834 erschienen ist. Die Hauptgestalt seines berühmtesten Werkes war János Háry (Der verabschiedete Soldat).

 

Landratsamt + mit dem Weinbrunnen im Garten

Im Innenhof des zwischen 1828-33 aufgrund der Pläne von Mihály Pollack gebauten klassizistischen Gebäudes finden wir die Ruinen der im Jahre 1061 vom König Béla I. gegründeten Benediktinerabtei. Im Gebäude führt eine Ausstellung die Welt des ehemaligen Landratsamtes vor, hier befinden sich außerdem das Archiv, die Franz Liszt Ausstellung, die Eszter Mattioni Ausstellung (Gemälden und Ziersteine), sowie ein Tamás Esze Gedenkraum. Im äußeren Hof des Gebäudes sieht man den Weinbrunnen mit der lüsternen Statuenkombination der Bildhauer Péter Baky unsd László Szatmári Juhos. Aus dem Weinbrunnen fließt zu feierlichen Anlässen (bzw. auf Bestellung) zur Freude der Gäste ausgezeichneter Rot- und Weißwein.

 
Römisch-katholische Kirche, Mitteleuropas größte Einschiffkirche


In der Mitte des geschichtlichen Hauptplatzes steht die zwischen 1802 und 1806 gebaute spätbarocke Himmelfahrtskirche, die größte Einschiffkirche in Mittelauropa, die nach den Plänen des Hofarchitekts József Thaller erbaut wurde. Im Innenraum stellt Stephan Durlachs Altarbild die Auferstehung, die Bilder des wiener akademischen Malers Joseph Schmidt das Leben Christi von der Geburt bis zur Auferstehung dar. Die aus 1800 stammende Einrichtung – der Hauptaltar, die zwei Nebenaltare, die Kanzel- wurden im Zopfstil erstellt. Die verzierten Glasfenstern wurden auf Initiative des Szekszárder Pfarrers Mór Wosinsky im Jahre 1905 zur Zentenarfeier der Kirchweihe eingebaut. Zwanzig Jahre später haben Kinder ungewollt einen Umbau des Turmes erreicht: sie wollten die Tauben vertreiben, und haben Rauch gemacht, der Turm hat aber Feuer gefangen und ist abgebrannt. Er wurde 1926 vom Szekszárder Architekt László Diczenty in seiner heutigen Form aufgebaut.


Dreifaltigkeitsstatue


Die älteste Statue der Stadt, erstellt im Jahre 1753. Sie erinnert an die große Pestseuche von 1738-40. Der Bildhauer ist unbekannt, das Werk wurde im Barockstil gebaut. Eine sehr ähnliche „Pestsäule” steht auf dem Hauptplatz von Temeschwar/Timisoara, woraus man auf die eventuelle Identität der Bildhauer schlussfolgern kann.

 

Petrits Lebkuchenhaus und Museum

Am 06. Juli 2003 wurde in Szekszárd unter der Adresse Munkácsy u. 9/b das Lebkuchenmuseum eröffnet, der Titel der Ausstellung ist „Honigsüße Erinnerungen”. Im Museum werden der Prozess der Bonbon- und Lebkuchenherstellung, die Werkzeuge einer Kerzenzieherei bzw. die Geschichte der Familie Petrits gezeigt.


Geburtshaus von Mihály Babits, nebenan das Gedenkmuseum


Das Haus wurde vom Babits’s Großvater mütterlicherseits, von József Kelemen um 1855 gekauft. Danach stand es etwa 100 Jahre lang im Besitz der Familie. Im Jahre 1952 wurde es verstaatlicht. Die erste Ausstellung wurde 1967 von Gyula Illyés eröffnet, und im Jahre 1983, am Zentenarium der Geburt des Dichters wurde das gesamte Haus zu einem Museum umgeformt.

Miklós Mészöly Museum, das Haus der Literatur


Vom Hauptplatz der Stadt Szekszárd kann man durch einen kurzen Spaziergang ein einstöckiges bürgerliches Gebäude in der Kurve des Bächleins Séd, neben dem Geburtshaus des Dichters Mihály Babits mit einer Fassade im Stil der Sezession erreichen. Das ist das Haus der Literatur, im Inneren das Miklós Mészöly Museum. Einen Großteil des Nachlasses von Miklós Mészöly (1921-2001) hat seine Witwe, Alaine Polcz im Jahre 2003 der Stadt Szekszárd, der Heimatstadt des Schirftstellers geschenkt.


Obwohl es keine Sehenswürdigkeit ist, ist der Szekszárder Markt erwähnenswert, er ist in den Sommermonaten sehr gemütlich.